Suhrkamps Schmidt-Broschüre:
Schmidt ist der amüsanteste, komischste und witzigste deutsche
Schriftsteller. Der Molière der Detuschen.
Christoph Hein.
Das fehlt noch in der Splitter-Datenbank und soll da rein - weiß
jemand, wo Freu... nein, einige Wortspiele sind einfach *zu*
naheliegend -- wo Christoph Hein das sagt?
(von oliverg)
Plakat (Stiftungswerbemittel) in hiesiger Katholischer Pfarrbücherei:
"Es gibt keine Seligkeit ohne Bücher. Arno Schmidt"
(von oliverg)
falls jemand an einer
CD-ROM mit dem Faksimile-Text der gesamten Richard Burton-Übersetzung von
Tausend und einer Nacht interessiert ist. Das ist die Übersetzung, die bei Schmidt in der Bibliothek steht:
The Book of the Thousand Nights and a Night, or the Arabian Nights Entertainments
Eine weitere interessante WEB site dazu gibt es unter
http://www.crock11.freeserve.co.uk/arabian.htm
Bereits jetzt kann man den Text eines Teils der Arabian Night-Übersetzung von John Payne (1882-84) im Internet lesen unter
http://www.ibiblio.org/pub/docs/books/gutenberg/etext04/tfta310.txt
(von oliverg)
Der "Fördererkreis deutscher Schriftsteller in Niedersachsen u.
Bremen e.V" arbeitet an einem Buch- und Internetprojekt mit
Schmidt-Bezug:
Von Lichtenberg bis Arno Schmidt
Niedersächsische Autoren stellen niedersächsische Klassiker vor
Niedersächsische Klassiker? Gibt's die? Aber ja, denken wir nur
an die erste deutsche Dichterin Roswitha von Gandersheim; an
Philosophen wie Leibniz, an den großen Aphoristiker
Lichtenberg, an Ernst Jünger und Arno Schmidt! Auch
unterhaltsame Klassiker – Wilhelm Busch und Erich Maria
Remarque beispielsweise – sind zu nennen. Eines der
bedeutendsten Goethe-Bücher schrieb Johann Peter Eckermann aus
Winsen an der Luhe. Zu den größten Lyrikern des letzten
Jahrhunderts gehörte Georg von der Vring. Und nach dem Zweiten
Weltkrieg errangen Karl Krolow (Hannover), Nicolas Born (gelebt
und gestorben in Dannenberg), Arno Schmidt (Bargfeld) oder Rolf
Dieter Brinkmann (Vechta) große und anhaltende Bedeutung.
Zeit also, sie alle – und 18 weitere Schriftsteller – wieder
einmal ins kollektive Gedächtnis der Leserschaft zu rufen. Und
wer könnte das besser als zeitgenössische niedersächsische
Autoren, die sich zum Teil seit langem und mit besonderem
Engagement für diese Klassiker eingesetzt haben! Herbert
Günther hat bereits Biografien über Bürger und Busch
geschrieben. Guntram Vespers besondere Vorliebe gehört seit
langem Ernst Jünger. Und Paul Raabe – ehemaliger Leiter der
Wolfenbütteler Lessing-Bibliothek – war nicht nur der
administrative Nachfolger des Bibliothekars und Autors Erhardt
Kästner, sondern er kennt dessen Werk und Leben wie kein
anderer.
"Präzise einführend und werbend zugleich" sollen die
biografischen Essays nach der Vorstellung des niedersächsischen
Biografen und Anthologisten Klaus Seehafer sein. Unter der
Internet-Adresse des Fördererkreises "www.keintagohnezeile.de"
steht ab Herbst 2002 ein Pool von 30 Texten zur Verfügung, der
es Schülern und Studenten, Lehrern, Journalisten, überhaupt
jedem Leser ermöglicht, sich rasch und zuverlässig über diese
Schriftsteller zu informieren.
Mit dem vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und
Kultur geförderten Projekt wollen die AutorInnen Niedersachsen
als - ehedem wie heute - hochinteressante literarische
Landschaft präsentieren.
(von oliverg)